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Donnerstag 19 März 2024

Technikrubrik: Gehärtetes Glas

Wir fertigen alle unsere Vitrinen mit gehärtetem Sicherheitsglas. Nicht jeder Vitrinenhersteller tut das, aber wir entscheiden uns voller Überzeugung dafür: Diese Art von Glas bietet besseren Schutz und ist sicherer.

 

Steinfort Glas in Franeker ist unser Lieferant für gehärtetes Glas. Sie verfügen über den größten horizontalen Härteofen der Niederlande. Zuerst schneiden sie die Glasplatte auf Maß und schleifen die Kanten ab. Dann wird das Glas in diesen speziellen Ofen gebracht, der auf bis zu 650 Grad erhitzt wird, wodurch das Material weich wird und sich leicht ausdehnt. Anschließend kühlen sie das Glas sehr schnell ab.

 

 

Da die Außenseite schneller abkühlt als der Kern, entsteht eine gleichmäßige Spannung. Und diese Spannung sorgt dafür, dass das Glas bis zu fünfmal stärker ist als normales Glas.

Das gehärtete Glas von Steinfort erfüllt die Norm NEN-EN 12150-1 und trägt das CE-Kennzeichen gemäß der europäischen Norm NEN-EN 12150-2.

 

 

Keine Scherben, sondern Körner

Es gibt noch weitere Vorteile. Gehärtetes Glas ist besser beständig gegen große Temperaturunterschiede. Und sollte das Glas dennoch brechen? Dann fallen keine scharfen Teile an, sondern (viele) kleine Körner. 

 

 

   

Pflicht in öffentlichen Gebäuden

Ja, gehärtetes Glas ist teurer. Aber es schützt besser und ist sicherer. In öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Büros und Museen ist es schon seit langem vorgeschrieben. Wir gehen noch einen Schritt weiter. Die Außenseiten unserer Vitrinen werden immer aus gehärtetem Sicherheitsglas hergestellt.

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